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Cleistocactus

Verbreitet ist diese artenreiche Kakteengattung von Peru über Bolivien bis Argentinien, Paraguay und Uruguay. In 1750 m Höhe in den Bergen ist sie oft als Säule oder Strauch zu finden. Die Gattung beschrieb der französische Kakteenspezialist A. C. Lemaire (1800-1871). Viele Arten wurden früher den Gattungen Akersia, Borzicactella, Borzicactus, Bolivicereus, Cephalocleistocactus, Cereus, Denmoza, Hildewintera, Loxanthoce- reus, Matucana, Oreocereus, Seti cereus, Seticleistocactus, Wintera und Winterocereus zugeordnet. Manche Arten bilden prachtvolle Säulen, andere wachsen als bäumchenartige Sträucher oder ranken sogar als Bodendecker. Diese schlanktriebigen Kakteen verzweigen sich an der Basis und bilden an den Seiten neue Zweige. Die Borsten sind dünn, mitunter regelrecht haarig, manchmal dicht, selten spärlich. Die zylindrischen Blüten erscheinen in roter, orange, gelber oder weißer Farbe. Es gibt Arten, die - zumeist im Alter - außerordentlich üppig blühen.

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