Ariocarpus oder Wollfruchtkaktus stammt aus dem Nordosten Mexikos. Dort wurde er in 1200 m Höhe auf Kalksteinbergen entdeckt. Er wird oft noch den Gattungen Neogomesta und Roseocactus zugeordnet. Benannt hat diese Gattung M. J. E. Scheidweiler (1799-1861), Professor für Botanik am Institut Horticole in Gent. Dieser breitrunde, höckerige Kaktus hat eine dicke Rübenwurzel, mit der er extreme Trockenperioden übersteht, weil sie als Wasserspeicher dient. Er hat stark verlängerte Warzen, die spiralig angeordnet sind. Der Pflanzenkörper ist grün-bläulich. Er besitzt keine Dornen, die Blüten ragen aus dichter Axillenwolle hervor und blühen nur einen Tag.
Diese sukkulenten Pflanzen stammen aus den trockenen Gebieten Nordmexikos und Südtexas. Sie wachsen flach über dem Boden und zeichnen sich durch dichte, dreieckige Warzen aus, die in verschiedenen Farben wie Grau, Grün oder Braun erscheinen. Charakteristisch ist, dass sie keine Dornen tragen, sondern eine raue, ledrige Haut besitzen. Im Herbst bilden sie auffällige, meist rosa bis purpurfarbene Blüten, die einen attraktiven Kontrast zu ihrem eher unauffälligen Aussehen bieten. Sie sind sehr langsam wachsend und bevorzugen durchlässige Böden mit guter Belüftung. Anpassungen an extreme Trockenheit und die Fähigkeit, Wasser in ihrem dicken Wurzelkörper zu speichern, machen sie zu faszinierenden Vertretern der Wüstenflora.
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